Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Darmstadt ruft zur Teilnahme an der
Solidaritätskundgebung mit der iranischen Freiheitsbewegung am Mittwoch, den 14. Januar
2026, um 17 Uhr auf dem Luisenplatz in Darmstadt auf. Veranstaltet wird die Kundgebung
von einer Gruppe liberaler Exil-Iranerinnen und -Iraner, die DIG Darmstadt unterstützt den Aufruf
ausdrücklich.
Für die DIG Darmstadt wird Philip Krämer, Vorsitzender der DIG Darmstadt, als Redner auf
der Kundgebung sprechen.
Die erneuten landesweiten Proteste im Iran zeigen mit großer Deutlichkeit: Ein Staat, der auf
berechtigte Forderungen seiner Bevölkerung mit tödlicher Gewalt, massenhaften Festnahmen und
systematischer Einschüchterung reagiert, hat jede politische Legitimität verloren. Das iranische
Regime ist nicht reformfähig. Es befindet sich im offenen Krieg mit der eigenen Gesellschaft.
Gleichzeitig ist das Regime in Teheran eine zentrale Quelle von Instabilität und Terror in der
gesamten Region. Es finanziert und steuert Terrororganisationen, bedroht den Staat Israel offen
mit Vernichtung und exportiert Gewalt weit über die Grenzen des Nahen Ostens hinaus. Auch
Europa ist betroffen: Iranische Stellen waren wiederholt in Spionage-, Ausspähungs- und
Anschlagsplanungen auf deutschem Boden involviert – darunter auch gegen Einrichtungen der
Deutsch-Israelischen Gesellschaft.
Für die DIG Darmstadt ist daher klar: Die Solidarität mit der iranischen Freiheitsbewegung ist eine
Frage demokratischer, sicherheits- und menschenrechtlicher Verantwortung. Ein Ende der
Unterdrückung im Iran ist untrennbar verbunden mit der Sicherheit Israels und der Stabilität der
Region.
„Ein Regime, das seine eigene Bevölkerung ermordet, Oppositionelle weltweit verfolgt und offen
zur Vernichtung Israels aufruft, kann kein legitimer Akteur der internationalen Gemeinschaft sein“,
erklärt Philip Krämer, Vorsitzender der DIG Darmstadt. „Ein grundlegender politischer Wandel im
Iran ist die einzige realistische Perspektive für Freiheit für das iranische Volk und für eine
Entspannung in der Region. Diese Entscheidung kann nur vom iranischen Volk selbst getroffen
werden – aber unsere Außenpolitik muss sich unmissverständlich an die Seite der Protestierenden
stellen.“
Die DIG Darmstadt ruft dazu auf, am 14. Januar ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit den
Menschen im Iran zu setzen und gemeinsam für Freiheit und Menschenrechte einzustehen.
Solidaritätskundgebung
Luisenplatz, Darmstadt
Mittwoch, 14. Januar 2026, 17:00 Uhr